Der Förderverein Alte Dorfkirche e.V.

Engagement für ein wertvolles Kulturdenkmal

Der Förderverein Alte Dorfkirche e.V. wurde mit dem Ziel gegründet, die Sanierung und den Erhalt der Alten Dorfkirche Berlin-Zehlendorf zu unterstützen. Das 250 Jahre alte Gotteshaus mit seinem historischen Kirchhof ist ein einzigartiges Kulturdenkmal, dessen Bewahrung nur durch das gemeinsame Engagement vieler Menschen möglich ist. Der Förderverein bündelt diese Kräfte und koordiniert alle Aktivitäten zur Rettung dieses besonderen Ortes.

Seit seiner Gründung hat der Förderverein beachtliche Erfolge erzielt. Durch zahlreiche Spendenaktionen, Benefizveranstaltungen und die Einwerbung von Fördermitteln konnte bereits ein erheblicher Teil der benötigten Summe zusammengetragen werden. Diese Mittel fließen direkt in die Sanierungsprojekte, die von Fachleuten unter Beachtung denkmalpflegerischer Standards durchgeführt werden.

Organisationsstruktur und Arbeitsweise

Der Förderverein ist als eingetragener Verein organisiert und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Diese Gemeinnützigkeit ist wichtig, da sie es ermöglicht, Spendenbescheinigungen auszustellen und damit Spendern die steuerliche Absetzbarkeit ihrer Beiträge zu gewährleisten. Der Verein wird ehrenamtlich geführt – alle Vorstandsmitglieder und aktiven Mitglieder arbeiten unentgeltlich.

Der Vorstand besteht aus engagierten Menschen mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen. Diese Vielfalt ist ein Vorteil, da verschiedene Kompetenzen für die erfolgreiche Vereinsarbeit notwendig sind: von der Finanzverwaltung über die Öffentlichkeitsarbeit bis zur Koordination der Bauprojekte. Regelmäßige Vorstandssitzungen gewährleisten eine effiziente Arbeit und schnelle Entscheidungsfindung.

Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Hier werden wichtige Entscheidungen getroffen, der Vorstand gewählt und der Kassenbericht präsentiert. Diese Transparenz ist dem Förderverein wichtig. Jedes Mitglied hat das Recht, Einblick in die Finanzen zu nehmen und bei wichtigen Fragen mitzubestimmen. Diese demokratische Struktur garantiert, dass der Verein im Sinne aller Mitglieder arbeitet.

Mitgliedschaft und Unterstützung

Eine Mitgliedschaft im Förderverein ist die nachhaltigste Form der Unterstützung. Als Mitglied zahlen Sie einen jährlichen Beitrag und erhalten dafür regelmäßige Informationen über die Fortschritte der Sanierung, Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen und die Möglichkeit, aktiv an der Vereinsarbeit mitzuwirken. Die Mitgliedsbeiträge sind moderat und ermöglichen es möglichst vielen Menschen, sich zu beteiligen.

Der Mindestbeitrag für eine persönliche Mitgliedschaft beträgt [Betrag einfügen] Euro jährlich. Ermäßigungen sind für Studenten, Auszubildende und Rentner mit geringem Einkommen möglich. Fördermitgliedschaften mit höheren Beiträgen sind herzlich willkommen und werden besonders geschätzt. Auch Firmen können Mitglied werden – eine Möglichkeit, soziales Engagement mit der Förderung lokaler Kultur zu verbinden.

Als Mitglied sind Sie Teil einer Gemeinschaft von Menschen, die sich für den Erhalt eines bedeutenden Kulturdenkmals einsetzen. Sie erhalten regelmäßig den Vereinsnewsletter, der über aktuelle Entwicklungen informiert. Bei besonderen Anlässen – etwa nach Abschluss wichtiger Sanierungsabschnitte – werden Mitglieder zu exklusiven Besichtigungen eingeladen. Diese Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, die Fortschritte aus erster Hand zu sehen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Aktivitäten und Veranstaltungen

Der Förderverein organisiert regelmäßig Veranstaltungen, die verschiedene Zwecke erfüllen: Sie generieren Einnahmen für die Sanierung, machen auf die Bedeutung der Alten Dorfkirche aufmerksam und bieten Mitgliedern und Interessierten die Möglichkeit, zusammenzukommen. Das Veranstaltungsprogramm ist vielfältig und spricht unterschiedliche Zielgruppen an.

Zu den jährlichen Höhepunkten gehören Benefizkonzerte in der Kirche. Die hervorragende Akustik macht die Alte Dorfkirche zu einem beliebten Konzertort, und renommierte Künstler stellen ihr Können gerne in den Dienst des guten Zwecks. Die Konzerteinnahmen – nach Abzug der Honorare und Kosten – fließen direkt in die Sanierung. Diese Verbindung von Kultur und Denkmalschutz ist beispielhaft.

Auch Führungen durch Kirche und Kirchhof werden vom Förderverein organisiert. Diese finden in der Regel einmal im Monat statt und sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Sachkundige Guides erläutern die Geschichte, die Architektur und die aktuellen Sanierungsarbeiten. Für Gruppen können auch individuelle Termine vereinbart werden.

Der Tag des offenen Denkmals ist jedes Jahr ein besonderes Ereignis. An diesem bundesweiten Aktionstag öffnet die Alte Dorfkirche ihre Türen und gewährt Einblicke auch in sonst nicht zugängliche Bereiche. Der Förderverein präsentiert seine Arbeit, informiert über die Sanierungsprojekte und wirbt um neue Unterstützer. Die große Resonanz zeigt, dass das Interesse an der Alten Dorfkirche weit über den Kreis der Mitglieder hinausgeht.

Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Die Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit. Nur wenn die Menschen über die Bedeutung der Alten Dorfkirche und die Notwendigkeit ihrer Sanierung informiert sind, können sie gewonnen werden, sich zu engagieren. Der Förderverein nutzt verschiedene Kanäle, um seine Botschaft zu verbreiten.

Die Website www.dorfkirche-berlin-zehlendorf.de ist die zentrale Informationsplattform. Hier finden Interessierte umfassende Informationen über die Geschichte der Kirche, die laufenden Projekte und die Möglichkeiten der Unterstützung. Auf der Seite Aktuelles werden regelmäßig Neuigkeiten veröffentlicht. Die Website ist das digitale Aushängeschild des Fördervereins.

Der Newsletter ist ein weiteres wichtiges Kommunikationsinstrument. Er erscheint mehrmals jährlich und informiert über Fortschritte bei der Sanierung, kommende Veranstaltungen und besondere Erfolge. Der Newsletter erreicht alle Mitglieder sowie interessierte Nicht-Mitglieder, die sich dafür angemeldet haben. Er schafft ein Gefühl der Verbundenheit und hält die Unterstützer auf dem Laufenden.

Auch traditionelle Medien werden genutzt. Pressemitteilungen informieren lokale Zeitungen über wichtige Ereignisse. Berichte in der Tagespresse erreichen ein breites Publikum und machen auf die Alte Dorfkirche aufmerksam. Die Zusammenarbeit mit Journalisten ist gut – die Alte Dorfkirche ist ein Thema, das auf Interesse stößt und gerne aufgegriffen wird.

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Der Förderverein arbeitet eng mit verschiedenen Institutionen zusammen. Die wichtigste Partnerin ist die Evangelische Paulus-Kirchengemeinde Berlin-Zehlendorf, der die Alte Dorfkirche gehört. Die Gemeinde unterstützt die Arbeit des Fördervereins und stellt die Kirche für Veranstaltungen zur Verfügung. Diese Partnerschaft ist die Grundlage für den Erfolg des Projekts.

Auch mit der Unteren Denkmalschutzbehörde Steglitz-Zehlendorf besteht eine enge Zusammenarbeit. Alle Sanierungsmaßnahmen werden mit der Denkmalpflege abgestimmt. Die Fachleute der Behörde beraten den Förderverein und stellen sicher, dass die Arbeiten den höchsten denkmalpflegerischen Standards entsprechen. Diese professionelle Begleitung ist unverzichtbar.

Kooperationen bestehen auch mit verschiedenen Stiftungen, die den Denkmalschutz fördern. Mehrere Stiftungen haben bereits Zuschüsse für die Sanierung bewilligt. Diese institutionelle Förderung ist nicht nur finanziell wichtig, sondern bestätigt auch die Bedeutung des Projekts. Die Zusammenarbeit mit Stiftungen erfordert professionelle Antragstellung und Berichterstattung – Aufgaben, die der Förderverein mit Unterstützung erfahrener Mitglieder erfüllt.

Schirmherrschaft und prominente Unterstützung

Die Sanierung und das Jubiläum der Alten Dorfkirche stehen unter der Schirmherrschaft von Dr. Eckart von Hirschhausen und Bischof a. D. Prof. Dr. Wolfgang Huber. Diese prominenten Persönlichkeiten haben ihre Unterstützung zugesagt und helfen, dem Projekt die notwendige Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Dr. Eckart von Hirschhausen ist vielen Menschen als Arzt, Comedian und Wissenschaftsjournalist bekannt. Sein Engagement für nachhaltige und gesellschaftlich relevante Projekte macht ihn zu einem idealen Schirmherrn. Seine Bekanntheit hilft, das Projekt über die Grenzen Zehlendorfs hinaus bekannt zu machen und neue Unterstützer zu gewinnen.

Bischof a. D. Prof. Dr. Wolfgang Huber war viele Jahre eine prägende Figur der evangelischen Kirche in Deutschland. Seine theologische Expertise und sein langjähriges Engagement für den Erhalt kirchlicher Bausubstanz machen ihn zu einem wichtigen Fürsprecher des Projekts. Seine Schirmherrschaft unterstreicht die kirchliche und theologische Dimension der Arbeit.

Als Beiräte engagieren sich Dr. Katja Blomberg, Stephan-Andreas Casdorff und Kara Huber. Sie bringen ihre jeweiligen Kompetenzen ein – von Kulturmanagement über Medienarbeit bis zu Generationenvermittlung. Die Beiräte stehen dem Förderverein beratend zur Seite und nutzen ihre Netzwerke, um das Projekt zu fördern. Wir sind dankbar für dieses hochkarätige Engagement!

Ehrenamtliches Engagement

Der Förderverein lebt vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen – jeder nach seinen Fähigkeiten und zeitlichen Möglichkeiten. Vom gelegentlichen Helfen bei Veranstaltungen bis zum regelmäßigen Engagement in Arbeitsgruppen ist alles möglich und willkommen.

Eine wichtige Aufgabe ist die Pflege des Kirchhofs. Regelmäßig finden Pflegeeinsätze statt, bei denen Freiwillige beim Mähen, Jäten und Aufräumen helfen. Diese gemeinsamen Aktionen sind nicht nur praktisch nützlich, sondern schaffen auch Gemeinschaft. Viele Teilnehmer schätzen die Möglichkeit, sich körperlich zu betätigen und gleichzeitig etwas Sinnvolles zu tun.

Auch bei Veranstaltungen werden immer helfende Hände gebraucht. Beim Aufbau von Konzerten, beim Betreuen des Infostands oder beim Kuchenverkauf – überall kann mitgeholfen werden. Diese Aufgaben erfordern keine besonderen Fähigkeiten, aber sie sind wichtig für den reibungslosen Ablauf. Und sie bieten die Gelegenheit, andere Engagierte kennenzulernen.

Wer spezielle Fähigkeiten hat, kann diese einbringen. IT-Spezialisten helfen bei der Pflege der Website, Grafiker bei der Gestaltung von Flyern und Plakaten, Texter bei der Formulierung von Pressetexten. Auch juristischer oder steuerlicher Rat ist gelegentlich nötig. Solche Fachkenntnisse sind besonders wertvoll und entlasten das Budget, da weniger externe Dienstleister beauftragt werden müssen.

Transparenz und Rechenschaft

Dem Förderverein ist Transparenz wichtig. Spender und Mitglieder haben ein Recht darauf zu erfahren, wie ihre Beiträge verwendet werden. Deshalb wird jährlich ein ausführlicher Bericht über Einnahmen und Ausgaben erstellt. Dieser wird auf der Mitgliederversammlung präsentiert und ist auch für Nicht-Mitglieder auf Anfrage erhältlich.

Eine unabhängige Kassenprüfung garantiert die ordnungsgemäße Verwaltung der Mittel. Zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer überprüfen regelmäßig die Buchführung und bestätigen die korrekte Verwendung der Gelder. Dieser Kontrollmechanismus schafft Vertrauen und ist ein wichtiger Bestandteil guter Vereinsführung.

Auf der Website wird regelmäßig über den Fortschritt der Sanierung berichtet. Fotos dokumentieren die Arbeiten, und kurze Texte erläutern, was gerade passiert. Diese Transparenz zeigt den Spendern, dass ihr Geld gut angelegt ist und konkrete Ergebnisse bringt. Sie motiviert auch, weiter zu unterstützen.

Erfolge und Herausforderungen

Der Förderverein kann auf beachtliche Erfolge zurückblicken. Die bereits erreichten 74% des Spendenziels von 520.000 Euro sind ein großartiger Erfolg und zeigen, dass die Botschaft angekommen ist. Wichtige Sanierungsabschnitte konnten bereits abgeschlossen werden. Die Auszeichnung des Kirchhofs als „Denkmal des Monats“ war ein Höhepunkt und bestätigte die Qualität der Arbeit.

Trotz dieser Erfolge bleiben Herausforderungen. Die restlichen 26% des Spendenziels müssen noch eingeworben werden. Darüber hinaus ist abzusehen, dass nach Abschluss der aktuellen Sanierung weitere Maßnahmen notwendig sein werden. Die kontinuierliche Pflege und Wartung eines 250 Jahre alten Gebäudes ist eine Daueraufgabe, die fortlaufende finanzielle und personelle Ressourcen erfordert.

Auch die Gewinnung neuer, besonders jüngerer Mitglieder ist eine Herausforderung. Der Förderverein muss attraktiv bleiben und neue Wege finden, Menschen für sein Anliegen zu begeistern. Digitale Kommunikation, moderne Veranstaltungsformate und die Ansprache neuer Zielgruppen sind Aufgaben, denen sich der Verein stellen muss.

Zukunftsperspektiven

Nach Abschluss der aktuellen Sanierung wird die Arbeit des Fördervereins nicht enden. Die langfristige Erhaltung der Alten Dorfkirche und des Kirchhofs erfordert kontinuierliches Engagement. Der Förderverein plant, auch in Zukunft aktiv zu bleiben und die notwendige Unterstützung bereitzustellen.

Ein wichtiges Zukunftsprojekt ist die Einrichtung eines kleinen Museums oder einer Dokumentationsstätte. Hier sollen die Geschichte der Kirche, historische Dokumente und Fundstücke aus den Sanierungsarbeiten präsentiert werden. Ein solches Museum würde die Bildungsarbeit auf eine neue Grundlage stellen und den Besuchern einen noch tieferen Einblick in die Geschichte ermöglichen.

Auch die Stärkung der Jugendarbeit steht auf der Agenda. Junge Menschen sollen für den Wert kulturellen Erbes sensibilisiert und für aktives Engagement gewonnen werden. Spezielle Programme für Schulklassen, Jugendgruppen und junge Erwachsene sollen entwickelt werden. Die Zukunft der Alten Dorfkirche hängt davon ab, ob es gelingt, auch die nächste Generation zu begeistern.

Kontakt und Anfahrt

Förderverein Alte Dorfkirche e.V.
Teltower Damm 6
14169 Berlin-Zehlendorf

E-Mail: [email protected]
Web: www.dorfkirche-berlin-zehlendorf.de

Anfahrt:

  • S-Bahn: S1 bis Zehlendorf, dann ca. 5 Minuten Fußweg
  • Bus: Diverse Buslinien halten in der Nähe
  • Auto: Begrenzte Parkmöglichkeiten in der Umgebung

Öffnungszeiten der Kirche:
Nach Vereinbarung oder während Gottesdiensten und Veranstaltungen. Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Website.

Werden Sie aktiv!

Es gibt viele Möglichkeiten, den Förderverein und damit die Alte Dorfkirche zu unterstützen:

  • Mitglied werden: Unterstützen Sie uns durch eine Mitgliedschaft
  • Spenden: Jeder Betrag hilft bei der Sanierung. Informationen zum Spenden finden Sie hier
  • Ehrenamtlich mitarbeiten: Bringen Sie Ihre Zeit und Fähigkeiten ein
  • Veranstaltungen besuchen: Kommen Sie zu Konzerten, Führungen und anderen Events
  • Weitersagen: Erzählen Sie anderen von der Alten Dorfkirche

Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung! Gemeinsam können wir die Alte Dorfkirche Berlin-Zehlendorf für kommende Generationen erhalten.


Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten zu den Projekten, zur Geschichte und zu aktuellen Entwicklungen.

Spendenkonto:
IBAN: DE85 5206 0410 0003 9010 76
BIC: GENODEF1EK1
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